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Ausprobiert: Hopfenstopfer Bier

Liebe Freunde des goldgelben Gerstensaftes,

habt ihr das Industriebier satt und wollt einmal etwas Neues probieren? Ja? Tja, so ging es mir auch, weshalb ich vor kurzem etwas recherchiert habe und mir einige neue Biere aussuchte. Kurzerhand erhielt ich zahlreiche frische, leckere Kisten… naja weniger die Kisten waren frisch und lecker, eher der Inhalt 😉 Den Anfang möchte ich mit den Hopfenstopfer Bieren machen. Ich muss dazu sagen, ich bin echter Bierfan. Ein kühles Helles oder Dunkles oder sonst etwas am Abend, mit Kumpels, beim Zocken oder Abends noch beim Lernen oder Arbeiten. Die Mönche aus dem Mittelalter haben da etwas erfunden, dass sich ein Mann (und auch viele Frauen) nicht mehr wegdenken wollen.

Aber zurück zum eigentlichen Thema, den Hopfenstopfer Bieren. Hopfenstopfer ist an und für sich nur der Name des Bieres. Hinter dem Gebräu aus Hopfen und Malz sitzt die Privatbrauerei „Häffner Bräu“ aus Bad Rappenau, nähe Heilbronn. Das Hotel mit eigener Brauerei wurde 1908 von Jakob Ludwig Häffner erworben und erhielt dadurch auch seinen heutigen Namen. Ab 1953 wurde die Häffner-Brauerei vom Sohn Willi Häffner weitergeführt und liegt heute in der Hand seiner Töchter. Auch heute ist die Häffner Brauerei ein Traditionsunternehmen, dass gerne Bier braut. Besonders hervorgehoben wird dabei, dass es sich um regionale Produkte handelt.

Ich habe drei Sorten zum Probieren erhalten und war beim Auspacken schon aufgeregt und gespannt. Weniger wegen dem Flaschendesign, sondern vielmehr wegen den unterschiedlichen Hopfenarten, die man auch auf der Homepage von Hopfenstopfer vorfinden kann. Vorher habe ich noch nie etwas von Hallertauer Comet oder NZ Nelson Sauvin gehört. Das war natürlich für mich Neuland. Auch die Bescheibung, die Biere sollen „Beerig“ oder „fruchtig“ schmecken, ohne Aromen oder Zusatzstoffe waren für mich nicht wirklich glaubhaft. Doch war es wirklich umwerfend als ich das Bier zum ersten Mal in mein Bierglas schüttete. Alle Sorten, und das dachte ich wirklich nicht, dufteten! Sie rochen nicht nach dem bitteren Bier aus dem Supermarkt, sondern sie dufteten fruchtig, beerig! Unglaublich, das hatte ich nicht erwartet.

Das erste Bier war ein Comet IPA, das ich mir die Kehle hinunterliefen lies – das war ein Traum in Gold muss ich sagen. Ich hätte niemals von einem Bier erwartet, dass es so schmecken kann. Ich war tatsächlich unbefleckt und dachte ich hätte schon viel getrunken und gekostet. Doch war das berrige Comet IPA eine absolute Überraschung, da es tatsächlich leicht fruchtig schmeckte, jedoch nicht zu stark. Auch das Incredible Pale Ale mit seiner fruchtigen Note und den Grapefruit und Citronen Aromen lies mich fast vom Stuhl fallen. Hier schmeckt man die fruchtige Note noch wesentlich stärker heraus als beim Comet IPA. Das absolute High-Light war für mich jedoch das Citra Ale. Ich habe bei dieser Sorte länger am Bier geschnüffelt, als ich es letztendlich getrunken habe. Vergesst alle Industriebiere, die ihr kennt, das ist wirklich garnichts im Vergleich zu diesen drei Sorten, die mit richtig viel Hopfen gebraut wurden.

Die Schaumentwicklung war bei allen Bieren hervorragend, obwohl sich jedes Bier etwas unterschiedlich verhalten hat. So besaß das Citra Ale eine helle, feine Schäuming, wobei das Comet IPA etwas „Auffälliger“ schäumte. Letztendlich gab es bei allen drei Sorten aber eine wunderschöne Blume zu bewundern, das habe ich auch schon schlechter gesehen. Manche Biere haben eine kaum wahrnehmbare Schaumentwicklung. Auch die Farben der Biere waren recht unterschiedlich, wobei sich das Citra und das Comet sehr stark ähnelten. Das Incredible Pale Ale war sehr hell und wesentlich klarer.

Hier einmal die Zusammensetzungen:

Incredible Pale Ale:
– Hopfen: Hallertauer Cascade, NZ Nelson Sauvin, Hallertauer Saphir, Hallertauer Taurus
– Malz: Pilsner-, Wiener- und Caramelmalz

Citra Ale
– Hopfen: US Citra
– Malz: Weizen-, Pilsner-,Münchner-,Wiener-, Melanoidin- und zwei verschiedene Caramelmalze

Comet IPA
– Hopfen: Hallertauer Comet, Hallertauer Saphir, Hallertauer Taurus.
– Malz: Pilsner-, Münchner-, Wiener- und Melanodinmalz

Es ist wirklich Schade, dass die Flaschen schon alle sind und noch viel schlimmer ist es, dass es so schnell ging. Bier sollte man immer verantwortungsbewusst genießen, so wie jeden Alkohol, doch ist das bei den Hopfenstopfer Sorten wirklich schwer. Sobald ich die Möglichkeit hätte, würde ich erneut zugreifen!

Kosten müsst ihr das Bier unbedingt, wenn ihr Bierliebhaber seid! Das gibt eine starke Empfehlung von mir! Hier geht es direkt zum Shop.

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